Ein Feuer hat am Mittwoch einen Teil des COP30-Geländes in Belém erfasst

Der Brand brach in der sogenannten Blue Zone aus, also jenem Bereich, in dem Delegationen, Fachleute und akkreditierte Gäste zusammenkommen. Nach bisherigen Angaben gab es keine Verletzten, die Besucherinnen und Besucher wurden rasch in Sicherheit gebracht.

Feuer im COP30-Gelände – Foto: Tânia Rêgo/Agência Brasil

Die Arbeiten an der Konferenz, die sich ohnehin in einer heiklen Phase der Schlussverhandlungen befindet, wurden vorübergehend unterbrochen, während Einsatzkräfte das Gelände abriegelten.

Der brasilianische Tourismusminister Celso Sabino erklärte, erste Hinweise deuteten darauf hin, dass das Feuer am Stand der chinesischen Delegation entstanden sei. Nach seinen Worten hätten die schwer entflammbaren Planen des Pavillons verhindert, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten.

Sabino betonte, man gehe sorgfältig vor und wolle rasch Klarheit schaffen, ob die Treffen in der Blue Zone noch am selben Tag weitergeführt werden können oder erst am folgenden Morgen wieder aufgenommen werden.

In einer offiziellen Mitteilung bestätigte die Konferenzorganisation, dass der Brand unter Kontrolle sei und niemand zu Schaden gekommen sei.

Die Feuerwehr und die Sicherheitsdienste seien sofort eingeschritten und überwachten weiterhin das gesamte Areal, um mögliche Nachwirkungen auszuschliessen.

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