300.000 internationale Besucher erlebten das Großereignis und trugen 186 Millionen US-Dollar zur brasilianischen Wirtschaft bei. Mehr als 65 Millionen Menschen feierten landesweit auf den Straßen. Rio de Janeiro verzeichnete in diesem Zeitraum 36% aller internationalen Touristen.

Brasilien hat seine Position als eines der lebendigsten Reiseziele der Welt nach einem beispiellosen Karneval 2026 weiter gefestigt: Nach offiziellen Angaben des Tourismusministeriums und von Embratur (Brasiliens Agentur für internationale Tourismusförderung) wurden 300.000 internationale Gäste gezählt – mit einem Beitrag von 186 Millionen US-Dollar zur brasilianischen Wirtschaft.
Insgesamt erzielten die Karnevalsfeiern 2026 einen historischen wirtschaftlichen Effekt von 18,6 Milliarden Real (rund 3,7 Milliarden US-Dollar) – der höchste Februar-Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011.
Die Anziehungskraft des „Landes des Samba“ ist für Reisende aus Europa und den USA stärker denn je. Während der sieben Festtage empfing Brasilien 300.000 ausländische Touristen – ein Plus von 17% gegenüber 2025.
„Wir ernten die Früchte einer aktiven internationalen Promotionspolitik. Die Welt hat Brasilien erneut gewählt“, erklärte Marcelo Freixo, Präsident von Embratur, und betonte, der Karneval sei heute die größte kulturelle Visitenkarte des Landes sowie ein zentraler Motor für Beschäftigung und Einkommen.
Zahlen, die den Erfolg markieren:
Rekordmengen: Mehr als 65 Millionen Menschen feierten landesweit auf den Straßen – ein Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr.
Rio de Janeiro als wichtigste Eingangspforte: Die „Cidade Maravilhosa“ vereinte 36% der internationalen Touristen; die Hotelauslastung erreichte beeindruckende 98%.
Laut dem Hotelverband HotéisRIO lag die durchschnittliche Auslastung während des diesjährigen Karnevals bei 99,02% und damit über dem Vorjahreswert von 98,62%. Wirtschaftlich flossen rund 67 Millionen US-Dollar in die Ökonomie der Stadt.
São Paulo führte bei der Gesamtteilnahme: 16,5 Millionen Menschen und ein wirtschaftlicher Effekt von 7 Milliarden Real (1,3 Milliarden US-Dollar). Der Karneval in São Paulo zog 26,6% der internationalen Besucher an.
Recife und Olinda erreichten 7,6 Millionen Teilnehmende; zugleich wurde ein Wachstum von 49% beim internationalen Touristenaufkommen verzeichnet.
Bahia empfing rund 7,5% der ausländischen Touristen, Pernambuco 4,9%.
Der Erfolg des Karnevals 2026 zeigt:
Brasilien ist weit mehr als seine ikonischen Strände. Alexandre Sampaio, Präsident des brasilianischen Hotel- und Gastronomieverbandes, erklärte, die hohe Nachfrage habe sich sogar auf Bergdestinationen ausgeweitet – ein Zeichen dafür, dass sich Brasilien als „reifes Reiseziel“ etabliert, das hochwertige Erlebnisse in Hotellerie und Gastronomie anbieten kann.
Mit einer Politik, die kulturelle Vielfalt und Natur in den Mittelpunkt stellt, positioniert sich Brasilien nicht nur als Gastgeber der größten Party der Welt, sondern als Destination von internationalem Format – bereit, den globalen Tourismus das ganze Jahr über willkommen zu heißen.
Visitbrasil – Embratur
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