Die FIFA hat am Mittwoch, den 7. Mai, offiziell die acht brasilianischen Städte bekanntgegeben, die als Austragungsorte der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 fungieren werden. Das Turnier findet vom 24. Juni bis zum 25. Juli 2027 statt. Die Eröffnungs- und Finalspiele sind im legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro geplant.
Die ausgewählten Stadien und Städte sind:
- Maracanã – Rio de Janeiro
- Arena Fonte Nova – Salvador
- Arena Itaquera – São Paulo
- Mineirão – Belo Horizonte
- Estádio Nacional – Brasília
- Arena Castelão – Fortaleza
- Estádio Beira-Rio – Porto Alegre
- Arena Pernambuco – Recife

Insgesamt hatten sich zwölf brasilianische Städte um die Ausrichtung beworben. Nach einer umfassenden Inspektionsrunde durch die FIFA-Delegation – beginnend am 25. September im Maracanã – wurden Cuiabá, Manaus, Natal und Belém nicht in die Endauswahl aufgenommen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino äußerte Dank gegenüber allen Bewerberstädten und betonte das hohe Niveau der Kandidaturen sowie die Herausforderung der Auswahlentscheidung. Die acht ausgewählten Städte verfügen über moderne Stadien, leistungsfähige Trainingszentren sowie über eine gut ausgebaute Infrastruktur in Bereichen wie Hotellerie, Verkehr, Sicherheit und öffentlichen Diensten.
Der Präsident des brasilianischen Fußballverbands (CBF), Ednaldo Rodrigues, unterstrich die Vorbereitungsqualität der Städte und deren Bereitschaft, ein sportlich wie organisatorisch herausragendes Event auf die Beine zu stellen.
Auch Brasiliens Sportminister André Fufuca betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Weltmeisterschaft: Sie solle nicht nur ein sportliches Großereignis sein, sondern auch eine Plattform zur Förderung von Inklusion, Diversität und sozialen Veränderungen.
Rückblick:
Die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 ist die zehnte Ausgabe des Turniers. Austragungsländer in der Vergangenheit waren unter anderem China, Schweden, die USA, Deutschland, Kanada, Frankreich sowie zuletzt Australien und Neuseeland (2023). Titelverteidiger ist Spanien. Rekordsieger bleibt jedoch die USA mit vier Titeln.
