Der Strassenkarneval in Rio de Janeiro

Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2022

Bedingt durch die Pandemie wurde der „Straßenkarneval in Rio de Janeiro“ (der vom 25. Februar bis 05. März 2022 geplant war), nach 2021 nun auch in diesem Jahr – offiziell am 04. Januar 2022 abgesagt. Für Interessierte und Fans des Strassenkarnevals hat unsere Redaktion der Geschichte des „Straßenkarnevals von Rio“ die nachfolgende Reportage gewidmet.

Unter den gut drei Millionen Touristen, die durchschnittlich zum (Strassen)Karneval nach Rio de Janeiro kommen, werden zweifellos viele Menschen zu den klassischen und bekanntesten Plätzen der wunderbaren Stadt strömen. Während die Paraden im Sambódromo, die Auffahrt zur Christusstatue und die Copacabana in den meisten Reiseplänen dominieren, sind andere vielleicht daran interessiert, einmal tiefer in Rios Geschichte einzutauchen und die Wurzeln des Karnevals zu entdecken. Für diesen Fall gibt keinen besseren Ort, um Rio, seine Menschen und sein größtes jährliches Fest kennenzulernen, als eine “Favela“, einer jener stigmatisierten Orte in denen diese speziellen kulturellen Wurzeln liegen.

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Santa Teresa – Foto: Klaus D. Günther

Favelas und Karneval sind untrennbar miteinander verbunden. Diese gemeinsame Geschichte geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als Soldaten, die aus dem Canudos-Krieg im Nordosten zurückkehrten, die erste als Favela bezeichnete Gemeinde, “Morro da Favela“ (heute “Morro da Providência“ – Hügel der Vorsehung), gründeten. Später entwickelte sich die Gemeinde “Morro da Favela“ zu einer Hochburg des Samba, und ihre Bewohner gründeten zwei historische Sambaschulen: Die “Fiquei Firme“ (Bleibe standhaft) und die “Corações Unidos da Favela“ (Vereinte Herzen der Favela).

Der Wettstreit der Sambaschulen

Die “Escolas de Samba“ (Sambaschulen) sind große, soziale Einrichtungen mit Tausenden von Mitgliedern, die jedes Jahr ein Motto für ihre Musik und ihre Parade entwickeln. Beim Karneval von Rio präsentieren sich die Sambaschulen dann im sogenannten “Sambódromo“, einer extra für diese Mega-Show konstruierten Arena, mitten in der Stadt.

Zu den bekanntesten Sambaschulen gehören die ”Estação Primeira de Mangueira”, die ”Portela”, die ”Imperatriz Leopoldinense”, die ”Beija-Flor de Nilópolis”, die ”Mocidade Independente de Padre Miguel” und neuerdings die ”Unidos da Tijuca” und die “União da Ilha do Governador“. Touristen zahlen zwischen 500 bis 950 US-Dollar, um ein Karnevalskostüm zu kaufen und an der Parade teilzunehmen. Rund 30 Sambaschulen in Rio bringen Hunderttausende Teilnehmer zusammen.

Die Schule Mangueira – Foto: Fernando Maia/Riotur

Tatsächlich sind die berühmtesten und erfolgreichsten “Escolas de Samba“ von Bewohnern der Favelas gegründet worden – eine von ihnen, die “Estação Primeira de Mangueira“ wurde im Jahr 2019 wieder einmal zum Karnevals-Champion gekürt (2021 ist der Karneval in Brasilien zum ersten Mal in seiner Geschichte, aus Gründen der Pandemie, ausgefallen).

Die “Mangueira“ hat bisher 19 Titel gewonnen, darunter auch den allerersten Titel, der im Karneval 1932 vergeben wurde. Die unglaublichen Darbietungen der Sambaschulen im Sambadrom begeistern nicht nur ein Millionenpublikum, sondern sind auch ein wichtiges Instrument, um Kritik an den politischen und sozialen Ungerechtigkeiten der brasilianischen Politik zu üben – auch durch die Favela-Bewohner selbst. Vor dem Hintergrund der 2019 wieder aufflammenden Angriffe auf die schwarze und die indigene Kultur präsentierte Mangueiras siegreiche Parade beispielsweise fast vergessene historische Helden aus diesen Volksgruppen und demonstrierte damit ihre deutliche Entschlossenheit zum Widerstand.

Der authentische Straßenkarneval

Aber lassen wir mal die Luxusparaden des Sambódromos beiseite, denn dort gibt es nur 90.000 Sitzplätze, und die werden in der Regel vom einheimischen Geldadel und von ausländischen Touristen besetzt, denn die Eintrittspreise in Dollar sind gesalzen (zwischen 500 bis 950 US-Dollar) – zu hoch für die einfachen Bürger der Stadt.

Sie sollten aber wissen, dass circa fünf Millionen Menschen jedes Jahr den Karneval in Rio feiern! Wenn Sie also, aus den erwähnten Gründen, die offiziellen Samba-Paraden nicht besuchen können, macht das gar nichts, denn der authentische Karneval, die fantastischen Paraden der “Cariocas“ (Bürger von Rio), finden auf den Straßen und an Rios Stränden statt! Den ganzen Spaß und die mitreißende Gaudi des Karnevals können Sie auf den Straßenpartys erleben, die als Karneval der “Blocos“ oder “Bandas“ bekannt sind.

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Santa Teresa – Foto: Klaus D. Günther

Man mag versuchen, ihn zu organisieren, zu verherrlichen, im Fernsehen zu übertragen oder gar zu industrialisieren, aber der Karneval ist etwas, das tief aus der lebenslustigen Seele der Cariocas kommt. Er ist nicht von einem Sponsor abhängig, um stattfinden zu können. Der Karneval in den Straßen von Rio ist ein lebendiger Beweis für diese Liebe. Er ist frei, spontan und jeder ist willkommen, daran teilzunehmen!

Typisch Carioca!

Es gibt Belege für einen Straßenkarneval, der bis in die Kolonialzeit zurückreicht. Einwanderer von den portugiesischen Azoren-Inseln brachten die Tradition mit, die nach und nach eine gesunde Dosis brasilianischer Farben und Geschmacksnuancen erhielt. Der Straßenkarneval ist inzwischen typisch Carioca!

Anders als bei der offiziellen Karnevalsparade im Sambódromo, bei dem 12 verschiedene Teams von “Escolas de Samba“ darum wetteifern, wer die luxuriöseste und aufregendste Parade abliefert, verfolgen die Blocos mit ihrer Parade nur ein einziges Ziel: kostenlose Musik und Spaß für alle zu präsentieren.

Bei den Karnevalsblöcken handelt es sich um kleine informelle Gruppen, die mit ihrem Samba ein bestimmtes Thema verfolgen, das in der Regel die politische Situation persifliert. In Rio sind mehr als 440 dieser Blocos aktiv – wenn sie eine eigene Band haben, werden sie auch “Bandas“ oder „Straßenkarnevalskapellen“ genannt, die in der Regel einer bestimmten Musikrichtung anhängen und in einem bekannten Stadtviertel auftreten.

Diese Blocos tragen den echten Geist des Karnevals in sich, denn sie spielen auch alte “Marchinhas de Carnaval“, alte Samba-Songs, die einen ansteckenden Rhythmus und meistens auch einen lustigen Inhalt haben. Jeder Bloco komponiert auch seinen eigenen Themen-Samba für das jeweilige Jahr, der sich oft auf aktuelle Ereignisse in Brasilien bezieht und wiederum einen sehr lustigen
Ansatz im Text hat.

Jeder ist willkommen!

Neben der Freude an der dargebotenen Musik, hängt die Atmosphäre der verschiedenen Blocos auch von der Stimmung des Publikums ab, das an der Parade teilnimmt. In lustigen Kostümen – wie bei einer Faschingsparty – ziehen die Cariocas tanzend und singend von Bloco zu Bloco und verbreiten ihre ansteckende Fröhlichkeit in den Straßen Rios.

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Rio Branco – Foto: Klaus D. Günther

Die “Blocos de Rua“ (Straßenblöcke) sind die Konkurrenten der luxuriösen Paraden im Sambódromo von Rio de Janeiro. Diese kostenlosen Straßenveranstaltungen sind ein fester Bestandteil des Karnevals der Stadt, auch wenn sie relativ spontan organisiert werden. Die Straßen, in denen diese Veranstaltungen stattfinden, sind für den Fahrzeugverkehr gesperrt und werden zu Orten der Begegnung von Groß und Klein, Alt und Jung.

In den “Blocos“ haben sich einheimische Bürger zusammengefunden, um ihren authentischen Karneval zu feiern – ohne einen anderen Anspruch als den, ein Ventil für die Sorgen und Nöte zu schaffen, die ein jeder mit sich herumträgt – hier können sie ganz aus sich herausgehen, umschalten in einem einzigen Freudentaumel zum mitreißenden Rhythmus des Samba, kostenlos – und jeder ist willkommen!

Während der Sinn dieser Straßenfeste darin besteht, Freunde, Mitglieder der Familien, Nachbarn und Fremde zu fröhlichen Feiern zu vereinen, bieten die Blocos den Gemeinschaften auch eine Plattform, um ihre Kämpfe und Sorgen, Hoffnungen und Triumphe öffentlich zum Ausdruck zu bringen, wie im Fall von “Vagalume O Verde“ (Grünes Glühwürmchen), einem Block aus der Favela “Horto Florestal“ (Blühender Garten), der sich der Förderung der Nachhaltigkeit und des grünen Erbes seiner Gemeinschaft widmet.

Das Konzept der Blocos

Jedes Viertel in Rio hat seine bevorzugten Bandas oder Blocos. Ihr Konzept sieht vor, dass eine Perkussionsgruppe auf einer vorher festgelegten Route marschiert, gefolgt von Horden begeisterter Feiernder. Sie können in Kostümen, einfacher Kleidung, speziellen T-Shirts, Badeanzügen oder sogar in Verkleidung kommen. Die Umzüge beginnen bereits im Januar und dauern bis zum Sonntag nach dem Karneval. Sie ziehen in fast jedem Stadtteil umher, aber die beliebtesten Viertel für die Paraden und Partys sind Copacabana, Leblon, Ipanema, Jardim Botanico und Lagoa sowie das Stadtzentrum. Viele dieser Blocos schreiben ihre eigenen Themenlieder und nehmen klassische Sambas in ihr Repertoire auf.

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Cinelandia – Foto: Klaus D. Günther

Es gibt über 400 dieser Blocos – die ältesten sind in den zahlreichen Favelas von Rio entstanden, die während des Karnevals die Stadt in eine einzige große Party verwandeln – zum bekanntesten Bloco, dem “Bola Preta“, kommen bis zu einer Million Besucher!

Tausende von kostümierten Menschen versammeln sich in den Stadtvierteln, um tage- und nächtelang an den Partys teilzunehmen. Talentierte Musiker sorgen für einen mitreißenden Beat auf dem Schlagzeug, und die Metallinstrumente steuern eine Vielzahl von Klängen im Samba-Rhythmus bei. Menschenmengen intonieren im Chor die Texte der bekanntesten Karnevalsmärsche.

Mit dem Rhythmus geboren

Da es sich um spontane Treffpunkte handelt, kann die Größe dieser Straßenfeste nur geschätzt werden. Mund-zu-Mund-Propaganda und neuerdings auch das Internet haben einen großen Einfluss auf die Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Blocos sind für jedermann zugänglich und eher integrative als exklusive Veranstaltungen, vor allem weil die Straßen der Stadt die Hauptschauplätze des öffentlichen Schauspiels sind.

Die Cariocas sind mit dem Rhythmus geboren, und das spürt man schon bei den ganz kleinen Kindern, die beim ersten Klang von Musik sofort herumspringen. Bei diesen freien Karnevalspartys in Rio gibt es keine Regeln, wenn es ums Feiern geht. An jeder Ecke werden alkoholische Getränke verkauft, um die Leute zu ermutigen, ihre Hemmungen ein wenig abzulegen. Für das volle Karnevalserlebnis ist es besser, wenn Sie sich ebenfalls kostümieren, obwohl nichts dagegenspricht, nur in Hemd und Shorts zu tanzen.

Diese Straßenfeste verlaufen entlang bestimmter Routen, Sie können sogar vor Ihrem Hotel auf sie warten und dann mitmachen, wenn sie vorbeikommen.
Während der sechs Karnevalstage in Rio finden in jedem Winkel der Stadt Partys statt. Kostümierte Menschen verbringen die sechs Tage damit, zu tanzen, zu singen, Kontakte zu knüpfen, zu lachen, sich zu küssen und Unmengen von Alkohol zu trinken. Mit nichts auf der Welt kann man die Straßenfeste des Rio-Karnevals vergleichen, und das Beste daran ist, dass überall der Eintritt für alle frei ist.

Also machen Sie doch mit!

Die einzelnen Blocos werden in der Regel von fahrenden Vans oder LKWs angeführt, auf deren Ladefläche, oder auf ihrem Dach, große Soundsysteme montiert sind. Sie schieben sich langsam durch die Straßen und schmettern Sambamusik, gefolgt von Tausenden Menschen, die tanzen, sich küssen und den ganzen Tag lang ihren Frust im Alkohol ertränken.

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Cinelandia – Foto: Klaus D. Günther

Andere Blocos bieten Live-Shows mit Musikern, Sängern und Tänzern an. Auch jene Sambaschulen, deren Paraden sich nicht im Sambódromo qualifizieren konnten, ziehen nun ebenfalls durch die Straßen der Stadt. Überall gibt es Straßenverkäufer, die für das leibliche Wohl der Partygäste sorgen – und die Bänke auf den öffentlichen Plätzen sind besetzt (und belegt) von erschöpften Tänzern und Tänzerinnen.

Mit über 1.000 Favelas im Großraum Rio und circa 450 Blocos, kann die Vielfalt der Viertel und Veranstaltungen, die es zu erkunden und zu erleben gilt, überwältigend erscheinen. Die meisten Veranstaltungen finden tagsüber statt, und der Verkehr in der Stadt kann während des Carnaval sehr langsam sein. Eine U-Bahn-Station in der Nähe des Konzentrationspunkts ist ein großes Plus. Wenn Sie also in Ipanema, Copacabana oder Centro wohnen, brauchen Sie vielleicht nicht einmal ein Verkehrsmittel. Zum Glück gibt es für interessierte Besucher zahlreiche sachkundige Bewohner und Aktivisten, die interessante Führungen anbieten und Auskunft darüber geben können, wie man den Straßenkarneval am besten genießen kann.

Nun zum adäquaten Outfit

Ob Sie ein Kostüm tragen oder nicht, bleibt Ihnen überlassen, aber wenn Sie richtig mitmachen wollen, sollten Sie auch entsprechend aussehen. Bringen Sie etwas Lustiges von zu Hause mit, oder besuchen Sie die Geschäfte im offenen Einkaufszentrum SAARA in der Nähe der U-Bahn-Station Uruguaiana.

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Santa Teresa – Foto: Klaus D. Günther

Freunde gehen manchmal in aufeinander abgestimmten Kostümen, üben Choreografien ein und machen lustige Stunts. Wenn Sie nur zuschauen wollen, ziehen Sie sich einfach normal an. Wenn Sie interessant genug aussehen, werden die Leute Sie fragen, ob sie Fotos mit Ihnen machen dürfen. Cariocas umarmen Leute, auch wenn sie Sie nicht kennen. Wenn Sie sehr zurückhaltend sind, könnte diese Erfahrung vielleicht zu viel für Sie sein!

Bandas oder Blocos?

Es gibt keinen großen Unterschied zwischen einer Banda und einem Bloco oder “Cordão“, nur um es einfacher zu machen: Eine Banda spielt traditionelle Lieblingslieder, während der Parade. Neben den Sambas geben die Marchinhas den Takt vor. Es sind Lieder, welche die Einheimischen seit ihrer Kindheit auswendig kennen, und alle singen mit.

Ein Cordão oder Bloco hat in der Regel ein Thema, ähnlich wie eine Sambaschule. Die Mitglieder der Percussion-Band sind Amateure, die ihre Aufgabe jedoch sehr ernst nehmen. Um ein Thema auszuwählen, gibt es Proben und einen Wettbewerb, so dass die Leute die Möglichkeit haben, schon vor Beginn der Karnevalssaison Freundschaften zu schließen.

Nun zu den Gemeinsamkeiten. Es gibt eine Percussion-Band, einen oder mehrere Sänger und die Anwesenheit des Paares “Porta-bandeira“ und “Mestre-sala“. Der Bloco kann besondere Farben haben, oder es kann ein T-Shirt zum Kauf angeboten werden, um die Kosten zu decken. Im Gegensatz zu den offiziellen Sambaschulen der Spezialgruppen im Sambódromo, erhalten die Blocos des

Straßenkarnevals keine staatlichen Zuschüsse

Jede Banda oder jeder Bloco hat seine eigene Geschichte, einige gehen auf das frühe 20ste Jahrhundert zurück. Die Nonnen bei den “Carmelitas“, die Jungen und Schönen bei der “Simpatía é Quase Amor“, die ungewöhnliche Kombination aus Familien mit Kindern und Drag Queens bei der “Banda de Ipanema“ – all das macht Sinn.

Etikette beim Straßenkarneval

Das erste, was Sie beachten sollten, ist, dass Sie sich an einem öffentlichen Ort befinden, normalerweise in einer Wohngegend. Die meisten Bewohner begrüßen und unterstützen den Straßenkarneval, aber im Gegenzug erwarten sie, dass sich jeder zivilisiert verhält.

Um es ganz klar zu sagen: Verschmutzen Sie die Straßen nicht! Wenn Sie auf frischer Tat ertappt werden, drohen hohe Bußgelder, und wir unterstützen diese! Und denken Sie nicht einmal daran, auf der Straße zu pinkeln! Sie können verhaftet werden. Es werden Getränke zum Verkauf angeboten, darunter auch Bier. Wenn Sie den Alkohol nicht vertragen, sollten Sie Ihre Grenzen kennen. Es gibt öffentliche Toiletten, und wenn es dort eine Warteschlange gibt, seien Sie geduldig!

Rios Strassen-Karneval im Bezirk Santa Teresa – Foto: Klaus D. Günther

Wenn Sie diese Grundregeln beachten, kann Sie nichts mehr überraschen oder beleidigen. Toleranz, Interaktion, Singen, Tanzen, Feiern und gute Stimmung werden erwartet und sind willkommen.

Sicherheitsempfehlungen

Rio ist es gewohnt, große und kleine Veranstaltungen auszurichten. Alle Straßenfeste müssen von der Stadtverwaltung genehmigt werden. Anhand der Aufzeichnungen der vergangenen Jahre wird mit einer bestimmten Anzahl von Feiernden gerechnet, und man hat versucht, die Anzahl der Toiletten zu verbessern und eine angemessene Polizeistreife bereitzustellen.

Dennoch sind Sie in einer großen Stadt. Seien Sie schlau! Auch wenn Sie sich amüsieren, kann es sein, dass Taschendiebe auf der Pirsch sind. Nehmen Sie nicht mehr Geld mit, als Sie brauchen, und keine Brieftasche mit all Ihren Dokumenten und Geld, die sich in Ihrer Gesäßtasche ausbeult – lassen sie die im Hotelsafe – und nehmen Sie keine Fremden mit in Ihr Hotel.

Und zum Schluss…
…bleibt zu hoffen, dass der (Strassen)Karneval für die kommenden Jahre nicht durch die Pandemie abgesagt werden muss. Wir werden unsere Leser auf dem BrasilienPortal aber auf dem Laufenden halten!

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AutorIn: Klaus D. Günther

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