Wenn im brasilianischen Bundesstaat Amazonas die Vegetation brennt, gefährdet der Rauch die Gesundheit der Menschen weit über die Brandherde hinaus. Besonders besorgniserregend ist die Lage für indigene Gemeinschaften. Viele leben in Gebieten, in denen medizinische Hilfe nur schwer erreichbar ist. Belastete Atemluft trifft dort auf eine Gesundheitsversorgung, deren Möglichkeiten ohnehin...
weiterlesen »Zum ersten Mal seit seiner Gründung finanziert der Amazonasfonds ein Projekt, das unmittelbar der Gesundheitsversorgung indigener Gemeinschaften zugutekommt. Über vier Jahre sollen rund 56 Millionen brasilianische Reais (9.3 Millionen CHF) in die medizinische Betreuung am oberen Rio Negro im Bundesstaat Amazonas fliessen. Die geplanten Massnahmen sollen etwa 20.000 indigene Menschen...
weiterlesen »Hinter einer der bekanntesten kulturellen Traditionen Amazoniens steht der Kampf eines indigenen Volkes um sein angestammtes Land. Aus diesem Territorium schöpfen die Borari das Wissen, das ihr rund 300 Jahre altes Sairé-Fest lebendig hält. Seit 23 Jahren warten sie auf die staatliche Anerkennung und Abgrenzung des indigenen Gebiets Borari de...
weiterlesen »Im Yanomami-Gebiet im brasilianischen Bundesstaat Roraima beginnt an diesem Mittwoch, dem 23. September, ein neuer Einsatz für die spezialisierte Gesundheitsversorgung indigener Menschen. Bis zum 30. September sollen rund um den Gesundheitsstützpunkt Surucucu etwa 750 Untersuchungen und Behandlungen stattfinden. Vorgesehen sind Sprechstunden in der Kinderheilkunde, der Allgemeinmedizin und der Frauengesundheit sowie...
weiterlesen »Indigene Filme sind längst in Kinos, bei Filmreihen und Festivals sowie auf Streamingplattformen angekommen. Sie werden ausgezeichnet, finden internationale Beachtung und eröffnen Einblicke in Lebenswelten, die im brasilianischen Mainstreamkino über Jahrzehnte kaum sichtbar waren. Doch der Weg zu diesen öffentlichen Räumen bleibt mit erheblichen Hürden verbunden. Besonders schwierig ist für...
weiterlesen »Im brasilianischen Nationalkongress wächst der politische Druck auf die verfassungsmässigen Rechte der indigenen Bevölkerung. Von 272 Gesetzesvorhaben, die sich unmittelbar auf das Leben und die Rechte indigener Gemeinschaften auswirken, werden 146 als nachteilig eingestuft. Das entspricht 54 Prozent aller untersuchten Vorlagen. Besonders schwer wiegt, dass 125 dieser Projekte die territorialen...
weiterlesen »Der 94-jährige indigene Anführer Raoni Metuktire ist an Krebs im Verdauungstrakt erkrankt. Er wird derzeit in seinem Zuhause in Peixoto de Azevedo im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso palliativ betreut. Dort befindet er sich im Kreis seiner Familie und wird zugleich von einem medizinischen Team begleitet. Das Instituto Raoni informierte am...
weiterlesen »Ein von Leonardo DiCaprio koproduzierte Film erzählt die inspirierende Lebensgeschichte von Juma Xipaia – von ihrem Einsatz für den Schutz des Territoriums im Regenwald bis hin zu ihrer Ernennung zur ersten Staatssekretärin für indigene Rechte in Brasilien – und ihren unermüdlichen Kampf gegen den illegalen Bergbau. Eine Reise vom Basisaktivismus...
weiterlesen »Lange bevor europäische Kolonisatoren den Süden des heutigen Brasiliens erreichten, hatte das Volk der Guarani eine vielfältige Lebensweise entwickelt, in der Landwirtschaft, Waldnutzung, Gemeinschaft und Spiritualität eng miteinander verbunden waren. Neue archäologische Untersuchungen im Bundesstaat Rio Grande do Sul ermöglichen nun einen genaueren Einblick in ihren Alltag. Sie zeigen, welche...
weiterlesen »Ab dem 26. August erzählt eine Ausstellung im Parque Zoobotânico des Museu Paraense Emílio Goeldi in Belém eine Geschichte, die weit über den Rahmen eines Museums hinausreicht. Im Mittelpunkt stehen die indigenen Völker der Katxuyana und Kahyana, ihre jahrzehntelange Vertreibung, ihre kulturelle Widerstandskraft und die Rückkehr in ein angestammtes Gebiet,...
weiterlesen »Die Gewalt gegen indigene Gemeinschaften in Brasilien hat 2025 erneut ein erschreckendes Ausmass erreicht. Nach Angaben des Indigenenmissionsrates Cimi wurden innerhalb eines Jahres mindestens 258 indigene Menschen ermordet. Damit lag die Zahl deutlich über den 211 registrierten Tötungsdelikten des Vorjahres. Besonders betroffen waren die Bundesstaaten Roraima mit 82, Amazonas mit...
weiterlesen »Mit dem neuen Handbuch «Poranga Marandúa» haben indigene Medienschaffende in Brasilien ein bislang einzigartiges Instrument für eine respektvolle, präzise und antirassistische Berichterstattung geschaffen. Die Publikation wurde am Montag, 10. August, in der Abgeordnetenkammer in Brasília vorgestellt. Sie enthält Begriffe, journalistische Grundsätze und praktische Empfehlungen, die aus der Perspektive indigener Völker...
weiterlesen »Am 09. August richtet sich der Blick der Welt auf jene Gemeinschaften, deren Geschichte lange vor der Entstehung der heutigen Nationalstaaten begann. Der Internationale Tag der indigenen Völker ist weit mehr als ein symbolischer Eintrag im Kalender. Er erinnert an die kulturelle Vielfalt, das über Generationen weitergegebene Wissen und den...
weiterlesen »São Paulo ist oft für seine Wolkenkratzer, seine Industrie und seine kulturelle Vielfalt bekannt. Doch die Geschichte birgt eine ältere, weitgehend unbekannte Facette. Vor der Metropole gab es Piratininga. Bevor die Portugiesen die Straßen beherrschten, prägten indigene Sprachen das Gebiet. Eine davon war Guarani. Diese Präsenz gehört nicht nur der...
weiterlesen »Mehr als 25 Jahre nachdem die Existenz des unkontaktierten indigenen Volkes, bekannt als die Kawahiva do Rio Pardo, offiziell bestätigt wurde, hat diese Woche die Demarkierung ihres Gebiets in Brasilien begonnen. Survival International drängt darauf, dass die Demarkation – nach jahrelangen Verzögerungen – angesichts von zwei unmittelbaren Bedrohungen unverzüglich abgeschlossen...
weiterlesen »Reproduktion der Inhalte strengstens untersagt.
