CBF Brasiliens Fussballverband

Zuletzt bearbeitet: 1. Juli 2025

338px-CBF_logo_svg1-202x300Brasiliens Fussballverband CBF wurde am 8. Juni 1914 unter dem Namen “Federação Brasileira de Sports” gegründet. Am 5. Dezember 1916 änderte man die Bezeichnung in “Confederação Brasileira de Desportos”. Der “CBD” trat 1923 der FIFA bei. Am 24. September 1979 änderte man den Namen in die heutige Bezeichnung “Confederação Brasileira de Futebol” (CBF) um.

CBF = Confederação Brasileira de Futebol
Gegründet:
08.06. 1914
FIFA-Mitglied seit: 1923
Weltmeistertitel: 5 (1958, 1962, 1970, 1994, 2002)

Präsident: Samir Xaud – seit 2025

Geschichte des brasiliansichen Trikots

dress_1914 dress_1958_erster_wm-titel_der_selecao
dress_1962_zweiter_wm-titel_der_selecao dress_1970_dritter_wm-titel_der_selecao
dress_1994_vierter_wm-titel_der_selecao dress_2002_fuenfter_wm-titel_der_selecao
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Trikot WM 2010 in Südafrika
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FIFA-Weltrangliste Männer vom 03. April 2025

Argentinien: Rang 1 mit 1886.16 Punkten
Spanien: Rang 2 mit 1854.64 Punkten
Frankreich: Rang 3 mit 1852.71 Punkten
England: Rang 4 mit 1819.2 Punkten
Brasilien: Rang 5 mit 1776.03 Punkten
Deutschland: Rang 10 mit 1716.98 Punkten
Schweiz: Rang 20 mit 1625.16 Punkten
Österreich: Rang 22 mit 1589.84 Punkten

nach obenDER BRASILIANISCHE FUSSBALL

Brasilien ist weltweit für seine Fußballkultur bekannt und verfügt über eine enorme Anzahl an Spielern, Vereinen und Stadien. Laut dem brasilianischen Fußballverband CBF gibt es etwa 11.100 Vereinsspieler, verteilt auf rund 800 Fußball-Clubs. Andere Quellen sprechen sogar von bis zu 23.000 Berufsfußballern, wobei auch teilprofessionelle Spieler eingeschlossen sind. Diese Spieler sind in etwa 500 professionellen Klubs organisiert.

Ein bedeutender Teil brasilianischer Fußballer spielt im Ausland. Im Jahr 2023 waren es laut dem internationalen Forschungszentrum CIES etwa 1.289 brasilianische Profis, die außerhalb des Landes aktiv waren – ein weltweiter Rekordwert. Insgesamt zählte das CIES im Zeitraum von 2020 bis 2025 rund 3.020 brasilianische Expatriate-Spieler.

Unter der Annahme, dass es insgesamt etwa 23.000 brasilianische Profis gibt und rund 1.300 davon im Ausland spielen, verbleiben etwa 21.700 im Inland aktive Fußballer. Laut CBF sind davon rund 11.100 offiziell bei brasilianischen Vereinen registriert.

Auch bei den Stadien beeindruckt Brasilien durch seine Vielfalt und Größe. Es gibt keine exakte Gesamtzahl aller Fußballstadien, da das Land über Tausende Amateur-Spielstätten verfügt. Bekannt sind jedoch rund ein Dutzend bedeutende Stadien auf Top-Niveau, darunter weltberühmte Arenen wie das Maracanã in Rio de Janeiro, das Morumbi in São Paulo, das Mineirão in Belo Horizonte, das Allianz Parque und die Vila Belmiro. Insgesamt lässt sich sagen, dass es in Brasilien mehrere tausend Spielstätten gibt, vom kleinen Amateurplatz bis hin zum WM-tauglichen Großstadion.

Jährlich nehmen 64 männliche und 32 weibliche Auswahlmannschaften teil, was in diesen acht Jahren eine Summe von 9.472 Spielern, 3.168 Spielerinnen und 3.008 administrativ tätigen Personen ergibt. Von ihnen sind etwa 50 Spieler bereits im professionellen Fussball engagiert, in Clubs verschiedener brasilianischer Bundesstaaten.

Am Ende einer jeden Ausscheidungskampagne werden die 22 besten Athleten für einen Aufenthalt in der Granja Comary, in Teresópolis (bei Rio), ausgewählt, wo sie eine Woche lang trainieren. Nach diesem Aufenthalt stehen jene Athleten den interessierten professionellen Clubs zur Verfügung.

Soziales Engagement des CBF

Das soziale Engagement des brasilianischen Fußballverbands zeigt sich unter anderem in den zahlreichen Fußballschulen, die vom Instituto de Assistência ao Futebol Brasileiro (IAFB) betrieben werden – einer Organisation, die am 6. Februar 1996 ins Leben gerufen wurde.

Das-Fussballspiel – Foto: Paulo Pinto/AgenciaBrasil-FotosPublicas

Diese Schulen entstehen in Zusammenarbeit mit den einzelnen Stadtverwaltungen (Municípios). Das IAFB übernimmt dabei die technische Leitung und Ausbildung sowie die Bereitstellung von Werbematerialien und Sportbekleidung für Kinder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren.

Die eingeschriebenen Schüler erhalten sowohl theoretischen als auch praktischen Unterricht, nehmen an lokalen und regionalen Turnieren teil und engagieren sich in Sichtungskampagnen.

Die Ausbilder und Betreuer – in der Regel ehemalige Fußballspieler oder -trainer – erhalten darüber hinaus Fortbildungen in Bereichen wie Schiedsrichterwesen, Taktik und Trainingslehre, um ihr Wissen aufzufrischen oder weiterzuentwickeln.

Zusammengefasst zeigt sich die enorme Bedeutung des Fußballs in Brasilien nicht nur in der Leidenschaft der Fans, sondern auch in der großen Zahl aktiver Spieler, Vereine und Stadien im ganzen Land.

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