Awá-Guajá

Zuletzt bearbeitet: 3. Dezember 2020

Die “Guajá” – heute auch in aller Munde unter ihrer Selbstbezeichnung “Awá“ – stellen eines der letzten Jäger und Sammler-Völker Brasiliens dar. Ausser den von der FUNAI (staatlicher Indianerschutz) sesshaft gemachten Mitgliedern, lebt noch ein Teil des Volkes im unzugänglichen Regenwald, ohne permanenten Kontakt mit der nationalen Gesellschaft.

Awá-Guajá

Andere Namen: Avá, Awá, Guajá
Sprache: Tupi-Guarani
Population: 355 (2010)
Region: Bundesstaat Maranhão
INHALTSVERZEICHNIS
Name und Sprache

Lebensraum
Demografische Aspekte
Aktivitäten zur Selbsterhaltung
Gesellschaftliche Organisation
Religion
Quellenangaben

Name und Sprache

Die “Guajá” bezeichnen sich selbst als “Awá“, ein Terminus, der Mensch oder Person bedeutet. Die Herkunft dieses Volkes liegt im Dunkeln, man nimmt an, dass sie ursprünglich vom unteren Rio Tocantins stammen, aus dem Bundesstaat Pará. Einst bildeten sie wahrscheinlich zusammen mit den “Ka’apor, Tembé und Guajajara (Tenetehara)“ eine grössere Gruppe innerhalb der linguistischen Familie Tupi-Guarani jener Region (Gomes 1988, 1989 & 1991; Balée 1994).

Im Verlauf der kolonialen Expansion und durch den Druck, den sie auf jene indigenen Gruppen ausübte, fand eine Verteilung derselben statt. Man nimmt an, dass diese Indios durch den Konflikt der “Cabanagem“ zwischen 1835-1840 nach Osten abwanderten, in Richtung des Bundesstaates Maranhão. Es ist wahrscheinlich, das etwa um 1950 alle Guajá bereits in diesem Bundesstaat lebten – auf der Ostseite des Rio Gurupi (Gomes 1989 & 1991).

nach obenLebensraum

Jene Guajá, die mit der Zivilisation in konstantem Kontakt stehen, leben im Nordwesten des besagten Bundesstaates, in den Indio-Territorien “Alto Turiaçu“ und “Caru“. Seit 1982 hat man versucht, ein weiteres Territorium für die Guajá einzurichten – das “IT Awá“. Diese im Jahr 2005 geschaffene Reservatseinheit verbindet sich mit dem IT Caru und dem IT Alto Turiaçu, dadurch entsteht ein kontinuierliches Gebiet, das als Einheit weniger von Invasionen bedroht ist (so dachten die Regierungsvertreter) und in ihrem Gesamt den Guajá auch eine grössere Fläche für ihre Selbsterhaltungsaktivitäten zur Verfügung stellt.

Man glaubt, dass sich inzwischen einige Guajá-Gruppen ohne Kontakt in diesem neuen IT niedergelassen haben – so werden sie durch die Demarkierung besser geschützt. Bestimmte Abschnitte des Gebiets sind bereit degradiert, und es existieren Strassen, die das Terrain durchqueren. Jedoch war die Demarkierung und Anerkennung dieses Reservats von grösster Bedeutung, um den Guajá eine sicherere Zukunft zu bieten. Die Verzögerung jenes Demarkierungsprozesses ist besonders dem Druck der wirtschaftspolitischen Interessen in diesem Gebiet anzulasten.

Im “IT Araribóia“, südlich der ITs Alto Turiaçu und Caru, sind andere Gruppen von Guajá – den “Gajajara – gesichtet worden. Man nimmt an, dass weitere Guajá sich innerhalb des Biologischen Reservats “Gurupi“ aufhalten, das an das IT Caru im Westen angrenzt. Innerhalb der ITs Alto Turiaçu und Caru hat man weitere Gruppen “wilder“ Guajá und ihre verlassenen Camps beobachtet – Informationen, die von den “Ka’apor“ und den bereits in Kontakt befindlichen Guajá übermittelt wurden.

Desweiteren gibt es Informationen über weiter entfernte Gruppen, die sich in Gebirgszügen und auf Hochebenen bewegen, welche den Bundesstaat Maranhão mit den Nachbarstaaten Tocantins, Piauí, Goiás, Bahia und Minas Gerais verbinden. Diese Achsen dienen den “wilden“ Guajá als natürliche Refugien und haben einige Individuen schon bis nach Bahia und Minas Gerais geführt. Ihre Wanderungen durch jene abgelegenen Gebiete demonstrieren die Kapazität der Guajá, sich an unterschiedliche Ökosysteme anpassen zu können.

nach obenDemografische Aspekte

Der Kontakt mit den Weissen war für die Guajá keine positive Erfahrung (wie für so viele andere eingeborene Völker) – sie verloren dadurch einen bedeutenden Teil ihrer Mitglieder. Archäologische Fundstätten demonstrieren, dass ein Übergang zur Landwirtschaft für Jäger und Sammler, die plötzlich sesshaft gemacht werden sollen, in der Regel ziemliche Komplikationen mit sich bringt – zum einen durch die Umstellung ihrer Nahrung, zum andern durch ansteckende Krankheiten wegen fehlender Hygiene innerhalb einer grösseren Bevölkerungskonzentration. Im Fall der Guajá erlitt der indigene Posten Guajá, innerhalb des IT Alto Turiaçu, einen grossen Schock durch den Kontakt – Ergebnis war ein Rückgang der Bevölkerung dieses Dorfes von 91 auf 25 Individuen zwischen 1976 und 1980. Diese Kommune erholt sich nur langsam, und gegenwärtig besteht sie aus zirka 60 Individuen.

Die Folge des demografischen Rückgangs ist heute ein starkes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern. Sowohl im Dorf des Postens Guajá, als auch innerhalb der benachbarten Kommunen des IT Juriti und des IT Caru, gibt es zwischen Männern und Frauen ein Verhältnis 2:1 – zwei Männer für eine Frau im geschlechtsreifen Alter. Durch dieses Ungleichgewicht gibt es inzwischen eine expressive Zahl von so genannten “poliandrischen Arrangements“, in denen eine Frau mit zwei oder mehreren Männern verheiratet ist – eine Lösung, auf die auch ein ähnlich geschrumpftes Volk, wie die “Suruí“ vom Rio Tocantins, verfallen ist, um das geschlechtliche Ungleichgewicht nach dem Kontakt in den Griff zu bekommen. Das Ungleichgewicht war schon grösser während der ersten Jahre nach dem Erstkontakt, als es im Verhältnis 3:1 in den erwähnten Gruppen stand. In den anderen Guajá-Dörfern, wo die demografische Struktur intakt ist, sind die Ehen in der Regel monogam – jedoch gibt es auch ein paar Fälle von Polygamie.

Gegenwärtig existieren zirka 355 Guajá (Funasa 2010), die in vier Kommunen leben, angesiedelt von der FUNAI im IT Alto Turiaçu (Indio-Posten Guajá) und im IT Caru (Indio-Posten Awá, Juriti und Tiracambu). Die Zahl der Guajá ohne Kontakt ist nicht bekannt, aber man schätzt sie auf nicht mehr als 30 Personen. Früher lagen die Schätzungen der Bevölkerung höher, aber man führt diese Zahlen auf den Versuch der Guajá zurück, von der FUNAI einen grösseren Anteil an Zuwendungen innerhalb des “Programms Guajá“ zu erhalten. Je enger sich der Kreis um die Guajá schloss, desto mehr isolierte Gruppen wurden kontaktiert, und jene, die immer noch den Kontakt fliehen, werden in zunehmendem Masse verwundbarer durch Aggressionen und Krankheiten, ohne dass man ihnen helfen kann, weil man ihren Aufenthalt nicht kennt.

nach obenAktivitäten zur Selbsterhaltung

Die Guajá nahmen einen permanenten Kontakt mit der brasilianischen Gesellschaft ab 1973 auf. Man nimmt an, dass sie bis dahin ein Leben als Nomaden geführt haben, sie lebten von der Jagd wilder Tiere und dem Sammeln von Waldprodukten. Möglich, dass sie in der Vergangenheit schon einmal Ackerbauern gewesen sind, bis sie zu einem nomadisierenden Leben durch den Druck anderer Gruppen gezwungen wurden, die zahlreicher und stärker waren als sie.

Unter Anleitung der FUNAI praktizieren die Guajá gegenwärtig einen Wanderfeldbau, indem sie sich den landwirtschaftlichen Aktivitäten nach dem Vorbild ihrer nicht-indianischen Nachbarn im Umfeld ihrer Reservate widmen. Sie haben sich schnell dieser neuen Überlebensstrategie angepasst, denn sie bedeutet eine weitere Option in ihrer Nahrungspalette. Ausserdem hat sich ihre Niederlassung in der Nähe der FUNAI-Posten als attraktiv erwiesen – einerseits hat ihnen der interethnische Kontakt zwar das Risiko der Ansteckung mit neuen Krankheiten gebracht, zum andern sichert er ihnen aber auch eine medizinische Betreuung und den Zugriff auf entsprechende Medikamente. Trotzdem haben sie die Jagd und das Sammeln als substanziellen Beitrag zu ihrer Art zu leben nicht aufgegeben. Regelmässig unternehmen sie Wanderungen zu weit entfernten Gebieten, wo sie Jagd-Camps errichten. Obgleich der Speiseplan der Guajá inzwischen zum grösseren Teil aus Kalorien ihrer Feldprodukte besteht, widmen sie der Jagd mehr Zeit als ihren landwirtschaftlichen Aktivitäten.

Im Wohngebiet der Guajá gibt es zahlreiche Haine der Babaçu-Palme (Attalea speciosa – in der Literatur auch als Orbigny martiana oder Orbigny phalerata bekannt). Ihre starke Verbreitung in dieser Region ist auf die Waldabholzung zurückzuführen – die Palme entwickelt sich schnell auf gelichtetem Waldboden und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Für die Guajá ist sie von vielerlei Nutzen, ihre Früchte sammeln sie sowohl für nahrungsknappe Zeiten als auch für die des Überflusses, als Beigaben. Vor dem Kontakt mit der FUNAI war es bei ihnen üblich, in der Nähe solcher Babaçu-Haine zu kampieren, um die Früchte zu sammeln, deren Kerne und Fruchtfleisch reich an Ölen und Proteinen sind, und der Jagd nachzugehen.

Neben den Produkten aus ihren Pflanzungen haben die Guajá einen weiteren Bestandteil in ihre Ernährung aufgenommen – den Fischfang. Bevor sie sich zu einem permanenten Kontakt entschlossen, bewohnten sie Quellgebiete der Flüsse, in denen die kleinen Fische kaum eine besondere Bedeutung in ihrem Speisenplan hatten. Heutzutage dagegen leben sie an den Ufern der bedeutendsten Flüsse des Bundesstaates Maranhão (Rio Pindaré, Rio Caru und Rio Turiaçu), und der Fischfang hat sich zu einem Teil ihrer Basisernährung entwickelt.

Ein Faktor, der für sie den Ackerbau attraktiv gemacht hat, war die Möglichkeit, die bisher übliche Hungerperiode während der alljährlichen Regenzeit zu überwinden. Eine anthropometrische Studie hat gezeigt, dass eine der Guajá-Kommunen im IT Alto Turiaçu während der Regenzeit sogar mehr Fett angesetzt hatte als in der Trockenzeit (der üblichen Jagd- und Sammelperiode). Das kam daher, dass die Guajá dieses Dorfes jetzt viel Maniokmehl, zusammen mit den Palmfrüchten der “Bacaba“ (Oenocarpus distichus), konsumierten, die besonders reich an Öl und Protein sind. Auf der anderen Seite hat das dazu geführt, dass die Guajá nun während der Regenzeit auch weniger aktiv sind, da sie auf ihre Feldfrüchte zur Überbrückung zählen können. Ausser den üblichen Produkten wie Maniok, Reis, Mais, Süsskartoffeln, Cará (Wurzelfrucht), Bananen, Melonen, Bohnen, Kürbis, von ihren Feldern, haben sie auch Zugang zu Früchten, wie Mango, Orangen, Kakao, Maracujá und anderen, die in den Obstgärten der FUNAI angebaut werden.

nach obenGesellschaftliche Organisation

Im Lauf ihres Lebens können sowohl Männer wie Frauen mehrere Ehen hintereinander eingehen. Es gibt keine bevorzugte Art von Heirat, obwohl einige Anthropologen annehmen, dass das Verwandtschaftssystem der Guajá auf das “Dravidianische Modell“ zurück zu führen ist, nach dem die bevorzugte Ehe zwischen “gekreuzten Cousins“ stattfinden sollte. Jedoch haben spätere Untersuchungen gezeigt, dass dies nicht der Gesellschaftsordnung der Guajá entspricht.

Vielleicht kommt diese Annahme daher, dass einige verwandtschaftliche Sitten und Gebräuche der Guajá denen anderer Tupi-Guarani-Gruppen im orientalen Amazonien ähneln – zum Beispiel den “Kaápor, Tembé und Guajajara (Tenetehara)“, die ihrerseits einst mit den Guajá eine grössere Gruppe bildeten, wie bereits erwähnt. Jedoch ist es schwierig bis unmöglich, die verwandtschaftlichen Verhältnisse der Guajá zu rekonstruieren, weil sie weit verteilt leben und heute nur noch Fragmente ihrer Originalbevölkerung darstellen.

Vor dem Kontakt mit der FUNAI nimmt man an, dass sie die Wälder von Maranhão in Gruppen von fünf bis dreissig Personen durchstreiften. Es gab Einzelfälle, bei denen Individuen enorme Wanderungen auf sich nahmen, weit weg von ihrem originalen Habitat, wie im Fall der beiden Indios, die in Bahia und in Minas Gerais angetroffen wurden. Einer dieser Fälle wurde sogar zu einer Nachrichtenmaterie im Fernsehkanal “TV Cultura“ von Belém (Bundesstaat Pará). Dabei handelt es sich um den Indio Guajá “Karapiru“, der mit seiner Familie Opfer eines Überfalls von Fazendeiros (Farmern) wurde und dem die Flucht in den Wald gelang – dort lebte er 10 Jahre lang allein, bis man ihn am Rand einer Fazenda im Bundesstaat Bahia fand.

Die “Befriedungsfront“ der FUNAI führte dazu, dass viele unbekannte Guajá-Gruppen zusammen angesiedelt wurden, was eventuell ihre gesellschaftliche Organisation verändert hat. Die Heirat zwischen “gekreuzten Cousins“ ist erlaubt, obgleich die gesellschaftliche Struktur vorzugsweise einer Heirat zwischen Personen den Vorzug gibt, die nicht verwandtschaftlich verbunden sind. In diesem Sinne sollte man vielleicht die aktuelle Eheschliessungs-Praxis der Guajá auch als eine Art “Allianz“ mit anderen Gruppen verstehen, die ehemals als “Feinde“ zu fürchten waren. In einigen Fällen diente die FUNAI selbst als Vermittler von Ehen zwischen Personen aus unterschiedlichen Dörfern.

Seit die Feindseligkeiten zwischen den Gruppen Guajá und Ka’apor durch die FUNAI beigelegt wurden, in den 70er Jahren, hat sich die Interaktion zwischen beiden Volksgruppen freundschaftlich entwickelt – so dass gegenwärtig sogar eine Ehe zwischen einem Guajá-Mann (aus dem Dorf des Indianer-Postens Guajá) und einer Ka’apor-Frau (aus dem Dorf Urutawy) existiert – beide innerhalb des IT Alto Turiaçu. In einem anderen Vermittlungsfall der FUNAI war ein Indio Guajá sogar zweimal mit weissen Frauen aus dem Umfeld des IT Caru verheiratet. In diesem Fall gab jener Indio an, dass er sich schäme, Indio zu sein und eine persönliche Vorliebe für nicht-indianische Frauen habe.

nach obenReligion

In der religiösen Sphäre der Guajá gibt es in der Zeremonie, die sie “Reise in den Himmel“ (Ohó iwa-beh) nennen, eine komplementäre Beteiligung zwischen Mann und Frau. Diese Zeremonie findet während der Trockenperiode in Vollmondnächten statt. Die Männer bereiten sich auf diese Reise vor, assistiert von ihren Frauen, die sie mit Vogelfedern schmücken. Dann singen und tanzen die Männer rund um eine “Takaia“ (zu diesem Zweck errichtete Hütte). Einer nach dem andern begeben sie sich ins Innere der Hütte, wo sie weiter singen – bis sie “in den Himmel reisen“, angedeutet für die Aussenstehenden durch ein heftiges Getrampel mit ihren Füssen auf den Lehmboden. Nachdem die Männer den Himmel erreicht haben, treffen sie dort mit ihren Vorfahren und anderen spirituellen Wesen zusammen – dann findet zwischen beiden Seiten ein “körperlicher Austausch“ statt – und anschliessend kehren die Männer “von einem spirituellen Wesen besessen“ zur Erde zurück – tanzen auf ihre Frauen und Familienangehörigen zu, sprechen mit ihnen im Gesang und “segnen“ sie, indem sie sie mit ihrem Atem anblasen.

Anschliessend verlangen die Frauen nach der Präsenz anderer Geistwesen, und die Männer kehren in den Himmel zurück, um sie zu holen. Den Frauen obliegt eine aktive Rolle in diesem Prozess: Obwohl sie die “Reise in den Himmel“ nicht mitmachen, kommandieren sie doch die gesamte Zeremonie, indem sie ihre Männer beauftragen, bestimmte Wesen zur Befragung und Heilung herbeizuholen. Die Männer sind nur die Transporteure zwischen der Geisterwelt und der Erde.

nach obenQuellenangaben

Die ältesten Informationen über die Guajá vor dem Kontakt wurden zusammengefasst von dem Ethnologen Curt Nimuendaju in einem Text, der im 3. Volumen des “Handbook of South American Indians“ von 1949. Nach dem Kontakt hielt sich der Ethnologe Mércio Pereira Gomes unter ihnen auf, und seine Daten sind in seinem Buch “Os Índios e o Brasil“ (1988) veröffentlicht, in einem Artikel innerhalb des Buches „Povos Indígenas no Brasil (1987/1990), des antiken CEDI (heute integriert im “Instituto Soacioambiental“).

Der Ethnologe Louis Carlos Forline, Autor des vorliegenden Textes, führte verschiedene Feldforschungsetappen bei den Guajá durch – zwischen 1991 und 1994 – insgesamt 18 Monate. Aus seiner Forschung entstand seine Doktorarbeit “The Persistence and Cultural Transformation of the Guajá Indians” an der Universität von Florida 1997, sowie weitere Artikel über interethnische Kontakte, Sammel-Aktivitäten, Einführung des Ackerbaus und andere Themen des Genres.

Ergänzende Informationen finden sich in der Doktorarbeit und im Buch “Footprints in the Forest“ (1994) des Ethnologen William Balée, dessen Thema die “Ka-ápor-Indios sind, die Nachbarn der Guajá, sowie im Buch von Dave Treece “Bound in Misery and Iron“ (1987), das sich mit dem Thema des Programms “Grande Carajás“ und dem dadurch ausgelösten Schock auf die Indios beschäftigt.

© Louis Carlos Forline, Museu Paraense Emílio Goeldi, Mai 2005
Deutsche Übersetzung/Bearbeitung Klaus D. Günther
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