Murumuru

Zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2014

Der Volksmund nennt sie auch: mururu; muruí
Wissenschaftlicher Name: Astrocaryum murumuru Mart
Botanische Familie: Palmae
Herkunft: Brasilien – Amazonas-Region, speziell Bundesstaat Pará und Ilha de Marajó.

The Matsés crack open the fruits of the murumuru palm (Astrocaryum murumuru) to eat.
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Charakteristische Eigenschaften der Pflanze
Palme, die stets in Gruppen wächst, mit Stämmen, die 10 Meter Höhe erreichen können. Stamm mit schwarzen Stacheln und charakteristisch geprägt von der Basis der alten Blätter, die an der Oberfläche haften. Blätter bis 4 Meter lang, Färbung grünlich-silbern. Blüten sehr klein und gelb gefärbt.

Die Frucht
Birnenförmig, besetzt mit kurzen, feinen Stacheln, in reifem Zustand rötlich gefärbt. Fruchtfleisch gelb. Der Kern enthält eine harte Mandel. Reift zwischen Februar und April.

Der Anbau
Wächst wild in den Wäldern des Bundesstaates Pará, an feuchten Orten, häufig auf der “Ilha de Marajó“.

murumuru-amazonista-com-brDie “Murumuru“ ist eine sehr häufige Palme in Amazonien, sie kommt besonders im Bundesstaat Pará auf überschwemmten oder sehr feuchten Terrains vor, und auf den Böden der “Várzea“ auf der Insel Marajá ist sie sehr zahlreich.

Eine Palme von geringer Höhe, eine ihrer bedeutendsten Eigenschaften ist die Tatsache, dass ihr Stamm komplett bedeckt ist mit spitzen, schwarzen Stacheln, so wie die “Brejaúva“, eine andere Palme der Gattung Astrocaryum. Die Stacheln, sie stehen praktisch waagerecht, erreichen bis zu 12 Zentimeter Länge, sie geben der kleinen Palme ein recht aggressives Aussehen.

Eine andere Charakteristik dieser Palme sind ihre Rispen, voller harter Nüsse, die nicht herunter hängen, sondern nach oben wachsen. Die Frucht der Murumuru besteht aus einer Miniatur-Kokosnuss, zu vielen Dutzenden gebündelt, und von rötlicher Färbung, wenn sie reif sind. Der Kern enthält eine harte Mandel, umgeben ist er von gelblichem Fruchtfleisch, das leicht süss und essbar ist.

Die erwähnte Mandel im Kern ist sehr ölig und ebenfalls essbar, man benutzt sie als Rohstoff für die Industrialisierung von Margarinen.

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