Brasilianische Spezialitäten: So zaubert man die exotischen Speisen in der eigenen Küche

Die brasilianische Küche besteht aus verschiedenen Einflüssen. Somit gibt es nicht die eine brasilianische Küche. Dennoch versuchen viele Brasilien-Fans, genau diese Geschmäcker in der eigenen Küche nachzuempfinden. Wie das gelingt und was man dabei beachten sollte, zeigt dieser Artikel.

Der Amazonas ist für die brasilianische Küche sehr wichtig (Foto: Pixabay)

Die richtigen Zutaten

Wer den Geschmack typisch brasilianischer Gerichte nachempfinden will, sollte auf die richtigen Zutaten setzen. Nur wenn man all die Lebensmittel zu Hause hat, die für original brasilianische Speisen verwendet werden, kann der einzigartige Geschmack erzielt werden.

Doch häufig findet man die Zutaten in den Supermärkten hierzulande gar nicht. Daher bietet sich Onlineshopping an. In verschiedenen Onlineshops können Spezialitäten und besondere Zutaten erworben werden. Besonders praktisch ist es, den Kauf auf Rechnung, wie man ihn bei rechnungskauf.ch findet, zu nutzen. Auf diese Weise muss man erst dann bezahlen, wenn man die Bestellung erhalten hat.

Häufige Zutaten, die man für brasilianische Rezepte benötigt, sind schwarze Bohnen, Maniok, Reis und Bacalhau. Die in Brasilien populären Früchte Ananas, Guaven, Papayas, Orangen, Mangos und Passionsfrüchte gibt es meist auch hierzulande zu kaufen. Ein weiteres Produkt, das man meist nur online findet, ist Maria mole. Dabei handelt es ich um eine brasilianische Version von Dulce de leche, welche besonders gern für Kuchen verwendet wird.

Besonderheiten der brasilianischen Küche

Brasilien gilt ohnehin als sehr vielfältig und faszinierend. Das trifft im Übrigen auch auf die Esskultur zu. Sie ist aus vielerlei kulinarischen Einflüssen entstanden. So wurden die Speisen von eingewanderten Europäern geprägt, doch auch die Essgewohnheiten der indigenen Volksstämme haben ihren Platz. Ebenso häufig findet man auch Einflüsse auf Afrika, die während der Kolonisation aufgetreten sind. In den letzten Jahren waren es besonders nordamerikanische Besonderheiten, die sich in der brasilianischen Küche breitgemacht haben.

Zudem unterscheidet sich die Küche des Nordens stark von der Küche des Südens. Auch im Nordosten, Nordwesten und Mittelwesten gibt es verschiedene Vorlieben und Traditionen. Während im Norden und Westen sowohl Süßwasserfische aus dem Amazonas sowie Krabben beliebt sind, findet man in der nordöstlichen Küche mehr kreolische Einflüsse, sodass mehr Meerestiere sowie getrocknetes Fleisch zum Einsatz kommen.

Die Bahianische Küche grenzt sich hiervon noch stärker ab. Eigentlich gehört Bahia zum Nordosten, doch hier findet man zahlreiche kolonial-portugiesische Einflüsse. Sie wird somit nicht selten als die brasilianischste Küche bezeichnet. Sie ist für ein reiches Angebot an Fleisch, Früchten und Fischen bekannt.

Die beliebtesten brasilianischen Gerichte zum Nachkochen

Es gibt viele brasilianische Gerichte, die sehr beliebt sind. Sowohl in Kochbüchern als auch im Internet wird man fündig, wenn man Rezepte sucht. Ein besonders beliebtes Gericht nennt sich „Moqueca“. Es handelt sich um eine Zwischenform von Suppe und Eintopf, die aus Tomaten, Paprika, Koriander, Fisch und Palmenöl sowie Kokosmilch besteht. In verschiedenen Regionen gibt es unterschiedliche Ausführungen des Gerichts. Tatsächlich sind es zwei brasilianische Orte, die sich immer noch darüber streiten, wo nun Moqueca erfunden wurde. Allerdings sind beide Varianten sehr köstlich und lohnen sich, nachgekocht zu werden.

„Priarucu a casaca“ – so heißt eine weitere Speise, die typisch brasilianisch ist. Da das Meer und die Flüsse in Brasilien eine große Rolle spielen, ist es nicht verwunderlich, dass häufig Fisch und Meeresfrüchte serviert werden. Besonders der Pirarucu ist in der brasilianischen Küche beliebt. Es handelt sich um einen Amazonasfisch, welcher einer der größten Süßwasserfische der Welt ist. Für das populäre Gericht wird er in Paranuss-Milch gekocht oder mit einer Krabbencreme serviert.

Ein weiteres beliebtes und bekanntes brasilianisches Gericht ist Canjica. Es handelt sich um einen Nachtisch, der für gewöhnlich an den „Festas Juninas“ – Feiertage, an denen die Juni-Heiligen gefeiert werden – gegessen wird. Er besteht aus Mais, Milch und Zucker und wird auf besondere Weise zubereitet. Das Dessert ist nicht nur schmackhaft, sondern hat in Brasilien auch eine wichtige Bedeutung.

Natürlich gibt es noch viel weitere typisch brasilianische Gerichte, die sich zu Hause nachkochen lassen: Sei das „Tacacá“, eine Suppe aus Maniok und Jambublättern, „Bobó de camarão“, eine Creme aus Gemüse, Garnelen und gekochtem Maniok, oder „Pão de quejio“, Käsebällchen aus Yuca, Eiern, Salz und Schweinefett.

Fazit

Die brasilianische Küche ist sehr vielfältig und es kommen exotische Zutaten zum Einsatz. Das macht sie auch hierzulande so beliebt. Wer den typisch brasilianischen Geschmack nachkochen will, sollte zuerst die benötigten Zutaten besorgen. Besonders Maniok, aber auch andere Zutaten findet man selten in herkömmlichen Supermärkten. Hier kann das Internet Abhilfe schaffen.

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