Dem Dschungel auf der Spur

Nichts scheint den Menschen so sehr zu reizen, wie eine unberührte Wildnis. Während es einige eher in den kühlen Gefilden erleben möchten, zieht es andere Abenteuer in die Dschungel der Welt. Allen voran in den wohl größten und flächenmäßig am dichtesten gewachsenen Urwald der Welt: der brasilianische Dschungel. Trotz der massiven Abholzung gibt es glücklicherweise noch ausreichend Flächen, die von der äußeren Welt vollkommen abgeschnitten sind.

Autoren lieben die Stadt Manaus

Das imposante Theater von Manaus ist eines der Wahrzeichen der Amazonasmetropole (Foto: D. Lang/IAP Photo)

In zahlreichen Abenteuerromanen kreuzen sich die Wege der Hauptfiguren in der großen Dschungelstadt Manaus. Die rund 2 Millioneneinwohner Stadt liegt direkt am Ufer des Rio Negro und gilt als Ausgangspunkt für Expeditionen in den Amazonas Regenwald und das nicht nur in fiktionalen Romanen, sondern selbstverständlich auch für jene, die das wahre Abenteuer suchen. Angeboten werden exklusive Touren, die ganz individuell zusammengestellt werden können. Die genügen von ein paar Tagen bis hin zu mehreren Wochen. Natürlich sollte man für einen solchen Trip keine gesundheitlichen Einschränkungen haben. Denn eines steht fest, der Dschungel kennt keine Gnade. Faszination und Abenteuer in einem. Abgesehen von den klimatischen Bedingungen, lauern weitaus größere Gefahren im Dickicht des Urwaldes. Insekten, wilde Tiere und Giftpflanzen sind stetige Begleiter. Aus diesem Grund sind erfahrene Guides dabei, die das Gesetz des Amazons so gut kennen, wie ihre eigene Westentasche. Für alle, die sich für ein solches Abenteuer entscheiden, ein Highlight, welches noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Für die richtige Werbung der einzelnen Anbieter sorgt nicht selten eine SEO Agentur.

Urvölker stehen unter Schutz

In Amazonien leben noch heute Völkergruppen, die vollkommen abgeschirmt von der restlichen Welt leben. Man nennt diese auch unkontaktierte Völker. Sie stehen unter besonderen Schutz. Schätzungen zufolge handelt es sich aktuell um gut 100 Gruppen, welche in den Tiefen des Urwaldes noch immer so leben, wie vor der Invasion der Europäer. Der Schutz dieser indigenen Völker rutscht immer weiter in den Fokus, da Viehzüchter und Landwirte immer tiefer in deren Regionen vordringen und Krankheiten einschleppen, gegen die diese Völker keine Abwehrkräfte besitzen. Daher ist es auch verboten, auf eigene Faust den Dschungel zu erforschen. Zudem wäre es ein leichtsinniges Unterfangen, da hier mehr als nur ein wenig Wissen über Flora und Fauna vorhanden sein sollte.

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