WM-Splitter: Richarlison wird zum Star in sozialen Netzwerken – Bangen um Neymar

Brasilianer zufrieden mit Tites Wahl
Dass Brasiliens Trainer Tite eine Offensivaufstellung für das Auftaktspiel der Seleção bei der Fußball-WM in Qatar wählen wird, davon war auszugehen. Kritik werde es immer geben, egal, wen er wählt, hatte Tite schon vorab bei einer Pressekonferenz gesagt.

Beim Auftaktspiel der Canarinhos hat sich dann aber gezeigt, dass die Veränderungen und der Mix von neuen mit erfahrenen Spielern aufgeht. Lob gab es von den Kommentatoren auch für Neymar, der längst nicht mehr auf Individualismus setzt, sondern auf Teamgeist und sich auf das Zuspielen und das Vorbereiten wichtiger Züge konzentriert, so die Sportreporter.

Der Knöchel Neymars – Foto: Screenshot Video

Verletzung Neymars doch nicht so tragisch
Die Verstauchung des rechten Knöchels Neymars scheint doch nicht so ernst zu sein. Wie es heißt, erhält er eine intensive Behandlung. Ein Bänderriss wird zwar nicht ausgeschlossen, sei aber unwahrscheinlich, wird berichtet. Die Ergebnisse der am Freitag (25.) gemachten Röntgenbilder von Neymar und Danilo, der sich ebenso verletzt hat, wurden indes nicht bekannt gegeben. Es hieß lediglich, beide seien in Beobachtung.

Neymar hat sich den rechten Knöchel beim Auftaktspiel der Seleção gegen Serbien verstaucht, ist aber weiter gelaufen. Das Spielfeld hat er erst nach weiteren zehn Minuten verlassen und nachdem der Knöchel angeschwollen war. Die Bilder des weinenden Neymar auf der Ersatzbank haben für Verunsicherung gesorgt, zumal er schon zweimal am gleichen Fuß operiert worden ist. Dennoch hat Tite bei der Pressekonferenz nach dem Spiel beruhigt: “Ihr könnt sicher sein, dass Neymar weiter bei der WM spielen wird“, sagte er.

Beim Spiel am Montag (28.) gegen die Schweiz wird er aber wohl nicht dabei sein. Auch Danilo wird angesichts seiner Verstauchung erst wieder im Achtelfinale auftreten, so die Seleção dieses erreicht.

Richarlison: Star sozialer Netzwerke
Mit seinem Traumtor beim WM-Auftaktspiel gegen Serbien hat Richarlison doppelt gepunktet. Mit seinem Auftritt hat er die Fußballfans begeistert, mit der Folge, dass in wenigen Stunden nach dem Spiel die Zahl seiner Folger in den sozialen Netzwerken um drei Millionen angestiegen ist. Mittlerweile zählt er bereits knapp elf Millionen Folger.

Der 25-Jährige war in Brasilien aber schon vor seinem Star-Tor beliebt. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend hat er seine Herkunft nicht vergessen, hilft Fans in Not und gibt offen seine Meinung kund.

Während der Coronavirus-Pandemie rief er beispielsweise die Bevölkerung zur Impfung auf. Auch der Umweltschutz liegt ihm am Herzen. Als 2020 große Flächen des Pantanals in Flammen standen, forderte er Antworten von öffentlichen Stellen und besuchte Nichtregierungsorganisationen zum Schutz des Pantanals.

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AutorIn: Gabriela Bergmaier Lopes

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